Schafgarbe

Achillea millefolium                                                    

Blütezeit:  Juni – Oktober                                       

H: 20 – 80 cm

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Die Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler. Der Stängel ist kantig und leicht behaart. Die Blätter haben eine wechselständige Anordnung am Stängel, sie sind fiederspaltig mit kleinen Zipfeln. Die Blüten bestehen aus 4 - 6 weißen Zungenblüten und einigen gelbweißlichen Röhrenblüten.

Vorkommen

Die Schafgarbe ist ein weit verbreitetes Kraut auf Wiesen und Weiden und Wegrändern.

Verwendung

Kulinarisch ist sie vielseitig verwendbar.  Als Zutat und zum Würzen für  Quarkspeisen, Salate, Gemüse, Nudel  und Reisgerichte ergbt sie einen guten Beigeschmack. Zusammen mit anderen Kräutern eignet sie sich für Suppengerichte.  Essig und  Öl  können mit der Schafgarbe aromatisiert werden. Die Blüten eignen sich für Tees, Liköre und Sirup.

Geschichtliches

Sagenumwoben war in der Vergangenheit die Schafgarbe, die man bereits im antiken Griechenland kannte

Der wissenschaftliche Gattungsname Achillea leitet sich her aus dem Namen des griechischen Helden Achilles, einem trojanischen Kämpfer. Um ihn unverwundbar zu machen, hielt ihn seine Mutter nachts an der Ferse in das himmlische Feuer und heilte ihn tagsüber mit Ambrosia. Die Ferse blieb verwundbar und Achilles wurde an dieser Stelle von dem Pfeil des Paris getroffen. Die Wunde schloss sich sofort, nachdem die Schafsgarbe aufgelegt wurde.

Auch zur Zeit Christi war sie bekannt. Nach einer Legende heilte das Christkind die Wunden des Joseph mit der Schafgarbe, der sich bei seiner Arbeit schwer verletzt hatte.

In weiteren Regionen und anderen Zeiten wurde die Schafsgarbe als Heilmittel verwendet. Sie hatte die unterschiedlichsten Bedeutungszuschreibungen. Die bei den Germanen heilige Pflanze war als Heilpflanze der Göttin Freya gewidmet. Sie diente auch als Liebesorakel. Kulinarisch war sie eine Zutat für die Neunkräutersuppe, eine Kultspeise mit neun Kräutern, die im Frühling neue Kraft geben sollte. Bei den alten nordischen Völkern wurde sie zusammen mit anderen Pflanzen als Kraut zum Würzen und Haltbarmachen des Bieres verwendet und in dieser Funktion dem Donnergott Donar gewidmet.

Wissenswertes

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