Seidelbast

Daphne Merzereum                                                                                

Blütezeit. März - Mai                                                                  

Höhe  40 -125 cm

Seidelbast 

Der Seidelbast ist ein sommergrüner Strauch, er gehört  zu den Seidelbastgewächsen, er bildet längliche, kurz gestielte Blätter. Diese sind relativ weich und behaart, oberseitig haben sie eine hellgrüne und unterseitig eine graugrüne Färbung. Die kelchförmigen Blüten erscheinen vor den Blättern, sie  sind rosa - bis purpurrot gefärbt und sitzen unmittelbar an der Sprossachse.

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Giftige Wirkstoffe

Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem die Samen und die Rinde enthalten u.a. den Phorbolester Mezerin und Daphnetoxin. Schon die äußerliche Berührung von frischem Pflanzenmaterial wirken hautreizend. Schon geringe Mengen der Früchte sind tödlich.

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Vorkommen

Mischwälder auf feuchten , kalkhaltigen und nähstoffreichen Böden

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Geschichtliches

Schon die alten Griechen kannten den Seidelbast. In den hippokratischen Schriften wurden Seidelbastsamen als „knidische Körner“ bezeichnet. Erwähnt wurde der Seidelbast auch in der „Materia Media“, ein umfassendes Werk der abendländischen Medizin des griechischen Arztes Dioskuridos. Der Gattungsname Daphne könnte aus dem Namen der gleichnamigen griechischen Bergnymphe, Tochter des Flußgottes Ladon, hervorgegangen sein. Fliehend vor Apollo kam Gaia, die Mutter von Daphne, ihrer Tochter zu Hilfe, indem sie diese in einen Lorbeerbaum verwandelte. Der Lorbeerbaum trägt ähnlich geformte Blätter wie der Seidelbast. Bei den Germanen war die Pflanze dem Gott Ziu gewidmet. Medizinisch wurde der Seidelbast in den vergangen Jahrhunderten u. a. als Abführmittel verwendet. Bettler beträufelten sich früher ihre Wunden mit Seidelbastextrakten, um mit den schwärzenden Hautwunden mehr Mitleid zu erregen.

Wissenswertes

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